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Schweres Asthma

Es gibt oftmals einen Weg, mit Schwerem Asthma wieder freier leben zu können. Voraussetzung dafür ist aber, Krankheitsbild und Symptome besser zu verstehen und alle Möglichkeiten einer individuellen Therapie auszuschöpfen.

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Schweres Asthma

Ist die Krankheit nicht unter Kontrolle, leben die Betroffenen in ständiger Angst vor dem nächsten Asthmaanfall. Ihr Alltag wird bestimmt durch chronische Atemnot, ein wiederkehrendes Engegefühl in der Brust und hartnäckigen Husten. Sie leiden auch darunter, im Alltag körperlich immer weniger leisten zu können: Schon das Steigen von einigen Treppenstufen kann zur Belastung werden. Zudem schränken das Vermeiden von Aktivitäten, die zur Verschlechterung des Asthmas führen können, und die ständige Unsicherheit die Lebensqualität erheblich ein.

Aber wie kommt es zu den plötzlichen Anfällen und der zum Teil lebensbedrohlichen Atemnot? Bei den meisten Betroffenen mit Schwerem Asthma findet sich eine allergische Grunderkrankung.

Zu den allergischen Auslösern, die uns täglich umgeben, gehören z. B. Pollen, Milben im Hausstaub oder Tierhaare. Menschen mit schweren Asthmaformen, die auf einen oder mehrere dieser Trigger – also auf die auslösenden Allergene – allergisch reagieren, können unter Schwerem Allergischem Asthma leiden.

Kommen die Betroffenen mit einem dieser Stoffe (Allergene) in erneuten Kontakt, antwortet ihr Immunsystem mit einer allergischen Reaktion: Die Bronchien verengen sich krampfartig, die entzündete Bronchialschleimhaut schwillt an und bildet vermehrt Schleim. Dieser verstopft die Öffnung der Bronchien. Kurzatmigkeit und akute Luftnot sind die Folge.

Davon zu unterscheiden sind intrinsisches Asthma sowie verschiedene Mischformen. Beim intrinsischen Asthma kann man keinen äußeren Auslöser in Form eines Allergens feststellen. Oft wird die Diagnose jedoch fälschlicherweise gestellt, weil man das betreffende Allergen einfach noch nicht gefunden hat oder die Allergie nur auf die Lunge begrenzt ist.

Mischformen von allergischem und intrinsischem Asthma können entstehen, wenn die Symptome des allergischen Asthmas im Verlauf der Erkrankung immer seltener durch Allergene ausgelöst werden, sondern zum Beispiel immer häufiger auch durch Infekte, körperliche Belastung und andere, nicht allergene Faktoren hervorgerufen werden.

Um eine möglichst exakte Diagnose zu erhalten, sollten Patienten in enger Abstimmung mit ihrem Facharzt die bestehenden Symptome besprechen und analysieren sowie den Verlauf der Erkrankung genau beobachten. Nur wenn umfassende Informationen zur Erkrankung bekannt sind, lässt sich ein individueller Behandlungsplan erstellen.

Diese eigentlich harmlosen Stoffe aus unserer Umwelt werden als Allergene bezeichnet, wenn sie bei Menschen eine Fehlfunktion des Immunsystems hervorrufen.

Um diese allergische Reaktion durch den persönlichen Trigger (also das Allergen, das bei Ihnen die Allergie hervorruft) zu vermeiden, ist es wichtig, die auslösenden Allergene zu kennen. Häufig wird danach mithilfe eines Hauttests (Pricktest) gesucht. Mit diesem werden die gängigsten Allergene getestet und er liefert erste Anhaltspunkte, ob eine Allergie vorliegt und wodurch sie ausgelöst wird.

Bei vielen Betroffenen fällt dieser Test jedoch nicht eindeutig aus, obgleich eine Sensibilisierung vorliegt. Es kann daher notwendig sein, zusätzlich einen Bluttest durchzuführen, der IgE-Antikörper im Blut nachweist. Diese Antikörper werden bei einer Allergie gebildet. Mit dem Test lässt sich gezielt eine Sensibilisierung gegen die Allergene nachweisen, auf die der Körper reagiert. Diese sind häufig für die Symptome verantwortlich.

Die schwere Form kann dadurch entstehen, dass sich bei manchen Menschen das Entzündungsgeschehen verselbständigt. Mögliche Folgen sind eine chronische Entzündung und die Überempfindlichkeit der Bronchien. Die ursprünglichen krankheitsauslösenden Allergene sind dabei jedoch nur noch ein Faktor von vielen.

Im Gegensatz zu milden und mittelschweren Formen des Asthma bronchiale treten die Symptome beim Schweren Asthma häufig sehr intensiv, lang andauernd bzw. mehrmals wöchentlich auf. Zu den häufigsten Symptomen zählen:

  • anfallsweise Atemnot und Kurzatmigkeit
  • erschwertes Ausatmen
  • pfeifendes, keuchendes oder zischendes Atemgeräusch (Giemen)
  • ein Engegefühl im Brustkorb
  • Hustenanfälle, besonders nachts

Diese Beschwerden können zu Schlafstörungen mit nächtlichem Erwachen führen und die körperliche Aktivität stark einschränken. In besonders schlimmen Fällen bestimmt die Krankheit den gesamten Alltag. Patienten schränken sich stark ein, um die Symptome zu vermeiden, oder werden sogar für längere Zeit krankgeschrieben und können ihren bisherigen Beruf nicht mehr wie gewohnt ausüben.

Wenn Asthma auf die Psyche schlägt

Schweres Asthma kann für die Betroffenen neben den körperlichen Beeinträchtigungen auch weitreichende psychische Folgen haben.

Viele haben das Gefühl, durch die ständige Angst vor unkontrollierbaren Anfällen fremdbestimmt zu werden und nicht mehr frei entscheiden zu können. Zudem führen Depressionen und Angststörungen häufig dazu, dass sich Asthmapatienten immer mehr zurückziehen und soziale Kontakte meiden. Dabei kann die zunehmende Isolation einen zusätzlichen, negativen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung haben.

Um die Form des Schweren Asthmas, unter der ein Patient leidet, zu diagnostizieren, sind unterschiedliche Schritte notwendig. Im Patientengespräch wird der Arzt zunächst nach Art und Schwere der Beschwerden sowie der bisherigen Krankengeschichte fragen. Zudem muss geklärt werden, ob der Patient auf bestimmte Stoffe wie Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare allergisch reagiert, da bei bis zu 90 Prozent der Betroffenen eine allergische Grunderkrankung verantwortlich für das entzündliche Geschehen in den Atemwegen ist. Ist dies der Fall, lautet die Diagnose Schweres Allergisches Asthma.

Betroffene ahnen jedoch häufig nicht, dass Allergene die Auslöser für ihre Erkrankung sind. Ein Grund dafür ist, dass nicht allen Allgemeinmedizinern und Hausärzten die entsprechenden zeitlichen und technischen Ressourcen zur Verfügung stehen, um die Krankheit eindeutig zu diagnostizieren. Und sie daher nicht den vollständigen Diagnoseweg gehen können. Denn: Nur durch eine mehrstufige Anamnese und durch eine ausführliche Verlaufsdiagnostik lässt sich die richtige Diagnose stellen.

Die Hausärzte und Allgemeinmediziner können eine wichtige Schnittstellenfunktion übernehmen. Reicht die bestehende Behandlung nicht aus oder ist unklar, um welche Form des Schweren Asthmas es sich handeln könnte, sollten sich Patienten an Pneumologen oder an spezielle Zentren für Schweres Asthma überweisen lassen, die im Umgang mit der Krankheit erfahren sind. Sie können bei der Mitbetreuung der Patienten mit schwerem und schwer-behandelbarem Asthma wichtige Unterstützung bieten.

Folgende Tests helfen, Aufschluss über das Krankheitsbild zu bekommen:

  • Erfassung der Lebensqualität und der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Lungenfunktionsmessungen (Spirometrie und Ganzkörperplethysmographie)
  • Allergie-Hauttest (Prick-Test)
  • Messung der allergen-spezifischen Immunglobuline E (IgE) und des Gesamt-IgEs im Blut
  • eventuell die Messung der Entzündung über Stickoxid (NO) in der Ausatmung
  • ein ausführliches Blutbild

Erst nach dieser umfassenden Diagnose kann der Arzt eine verlässliche Aussage darüber treffen, an welcher Form des Schweren Asthmas sein Patient leidet – und welche Maßnahmen und Therapieoptionen für die Behandlung geeignet sind.

Für die Behandlung von Schwerem Asthma stehen verschiedene Therapieoptionen zur Wahl:

1. Medikamentöse Therapie mit Controller (Dauermedikation) und Reliever (Bedarfsmedikation)

Für die medikamentöse Therapie von Schwerem Asthma wird als sogenannter „Controller“ eine Kombination aus einem langwirksamen Medikament zur Bronchienerweiterung (LABA/LAMA) und einem Steroid ICS eingesetzt, das inhaliert wird und antientzündlich wirkt. Zudem müssen Asthmapatienten immer ein Notfallspray zur Hand haben, das bei plötzlich auftretenden Beschwerden oder einem Asthmaanfall rasch die Bronchien erweitert und ihnen so Luft zum Atmen verschafft (Reliever).

Bei Schwerem Allergischem Asthma wird immer dann eine allergische Entzündungsreaktion ausgelöst, wenn der Betroffene mit dem spezifischen Allergen in Kontakt kommt. Patienten benötigen üblicherweise mehrere Wirkstoffe, um effektiv therapiert zu werden. Dazu zählt als wichtige Basistherapie ein hoch dosiertes Kortison zum Inhalieren. Das Ziel: Die Entzündung in den Bronchien in den Griff zu bekommen.

Zur Gruppe der Controller gehören

  • Kortikosteroide (inhalativ oder oral)
  • langwirksame Beta-2-Agonisten*
  • Leukotrienrezeptorantagonisten (Montekulast)
  • langwirksame inhalative Anticholinergika
  • Antikörpertherapien, sog. Biologika
  • in Ausnahmefällen retardierende Theophylline

Zur Gruppe der Reliever gehören

  • kurzwirksame Beta-2-Agonisten (auch: Betamimetika)
  • kurzwirksame inhalative Anticholinergika
  • in Ausnahmefällen nicht-retardierendes Theophyllin

Kortison in Tabletten- oder Spritzenform

Kommt es zum Asthmaanfall, wird zur Akuttherapie über eine Dauer von wenigen Tagen Kortison in Tabletten- oder Spritzenform verabreicht. Ein längerfristiger Einsatz dieser Medikamente ist heute unter anderem aufgrund der hohen Nebenwirkungsrate (z. B. Osteoporose, Diabetes) und nebenwirkungsärmeren Controllern wie den Antikörpertherapien nicht mehr üblich.

Kortison – gut oder böse?

Viele Patienten haben aufgrund von Nebenwirkungen Bedenken und Sorgen, eine Therapie mit Kortison zu erhalten. Hier muss man jedoch gut unterscheiden: Inhalatives Kortison (also in Form von Sprays oder Pulverinhalationen) ist bei der Behandlung des Asthma bronchiale unerlässlich – aufgrund der inhalativen Gabe kommt nur ein kleiner Teil des Wirkstoffs im Körper an, der größte Teil verbleibt am Wirkort (Lunge/Atemwege).

Beim oralen Kortison (also in Tablettenform) gelangt dagegen ein Großteil des Wirkstoffs über den Blutkreislauf in den gesamten Körper. Das ist bei einer Kurzzeittherapie (v. a. beim Asthmaanfall) kein Problem bzw. bei einem Notfallmedikament sogar erwünscht. Wird orales Kortison jedoch länger, mehrmals im Jahr oder sogar chronisch eingenommen, kann das zu negativen Langzeitfolgen wie Diabetes und Osteoporose führen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Alternativen (z. B. eine Antikörpertherapie).

2. Die Antikörpertherapie

Führen Standard-Therapiemaßnahmen nicht zum erwünschten Erfolg, kann bei bestimmten Formen des Schweren Asthmas zudem eine Antikörpertherapie zum Einsatz kommen. Dabei werden Allergie-typische Signalmoleküle wie Immunglobulin E (IgE) oder Interleukin-5 (IL-5) ausgeschaltet und die allergische Immunreaktion des Körpers somit unterbunden. Diese Therapieform wird durch Experten in speziellen Zentren für Schweres Asthma angeboten. Die Antikörpertherapie setzt jedoch eine eindeutige Diagnose der Asthmaform voraus, zu der bei Schwerem Allergischem Asthma auch die Identifizierung des allergischen Auslösers gehört.

Weitere Informationen zu Schwerem Asthma zeigt das Stufenschema der Asthma-Therapie. Die fünf Therapiestufen wurden in den nationalen und internationalen Leitlinien festgelegt, um eine optimale Asthmakontrolle zu erreichen.

*Fixkombinationen aus den Wirkstoffen Budesonid und Formoterol können zur Erhaltungs- und Bedarfsmedikation eingesetzt werden.

Drei Ärzte waren für uns vor Ort: Prof. Dr. med. Felix J. F. Herth von der Thoraxklinik der Universität Heidelberg, Priv.-Doz. Dr. med. Claus Neurohr, Pneumologe an der LMU in München, und Dr. med. Hartmut Timmermann, Lungenfacharzt aus Hamburg. In ihren Statements sprechen die Experten darüber, was Patienten tun können, um ihre individuelle Asthmakontrolle einzuschätzen, welche Neuigkeiten es in der personalisierten Behandlung gibt und welche Unterstützung das Netzwerk Schweres Asthma leistet. Wir haben führende Mediziner zu aktuellen Fragen interviewt.

 

 

 

 

 

 

Selbsttest

Der Selbsttest zu Schwerem Asthma ist der erste Schritt auf dem Weg in ein freieres Leben mit Schwerem Asthma. Durch die Beantwortung der fünf Fragen erlangen Sie in wenigen Minuten wertvolle Erkenntnisse, die Sie optimal auf das Gespräch mit dem Arzt vorbereiten. Sie können die Ergebnisse zu Ihrem nächsten Termin mitnehmen und tragen somit wichtige Informationen für eine möglichst genaue Diagnose bei. Probieren Sie es einfach aus!

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Willkommen zum Selbsttest

Frage 1 von 5

Leiden Sie selbst oder Ihr Kind/Angehöriger unter Asthma?

Wählen Sie die Antwort, die auf Sie persönlich am ehesten zutrifft. Nach Beantwortung der fünf Fragen erhalten Sie Ihre individuelle Auswertung.
ICH HABE ASTHMA
MEIN KIND/ANGEHÖRIGER HAT ASTHMA

Frage 2 von 5

Trat während des letzten Monats bei Ihnen tagsüber Husten, Keuchen oder Kurzatmigkeit auf?

Wählen Sie die Antwort, die auf Sie persönlich am ehesten zutrifft. Nach Beantwortung der 5 Fragen erhalten Sie Ihre individuelle Auswertung.
Dreimal pro Woche oder häufiger
Höchstens zweimal pro Woche
Trat nicht auf

Frage 3 von 5

Wie oft glauben Sie, dass Sie aufgrund Ihrer Atemprobleme darauf verzichten müssen, Dinge zu tun, die Sie eigentlich tun möchten?

Wählen Sie die Antwort, die auf Sie persönlich am ehesten zutrifft. Nach Beantwortung der 5 Fragen erhalten Sie Ihre individuelle Auswertung.
Täglich
Mehr als einmal pro Woche
Einmal pro Woche
Ich kann alles tun, was ich möchte

Frage 4 von 5

Sind Sie schon einmal aufgrund von Atemschwierigkeiten oder Husten in der Nacht aufgewacht?

Wählen Sie die Antwort, die auf Sie persönlich am ehesten zutrifft. Nach Beantwortung der 5 Fragen erhalten Sie Ihre individuelle Auswertung.
Ja, mindestens einmal pro Monat
Ja, zweimal pro Woche oder häufiger
Ja, einmal pro Woche
Nein, noch nie

Frage 5 von 5

Müssen Sie einen „Rescue-“ oder Notfall-Inhalator verwenden?

Wählen Sie die Antwort, die auf Sie persönlich am ehesten zutrifft. Nach Beantwortung der 5 Fragen erhalten Sie Ihre individuelle Auswertung.
Ja, täglich
Ja, mehr als zweimal pro Woche
Ja, höchstens zweimal pro Woche
Ja, einige Male pro Monat
Nein, nie

Frage 2 von 5

Trat während des letzten Monats bei Ihrem Kind/Angehörigen tagsüber Husten, Keuchen oder Kurzatmigkeit auf?

Wählen Sie die Antwort, die auf Sie persönlich am ehesten zutrifft.

Nach Beantwortung der 5 Fragen erhalten Sie Ihre individuelle Auswertung.

Dreimal pro Woche oder häufiger
Höchstens zweimal pro Woche
Trat nicht auf

Frage 3 von 5

Wie oft glauben Sie, dass Ihr Kind/Angehöriger aufgrund seiner/ihrer Atemprobleme darauf verzichten muss, Dinge zu tun, die er/sie eigentlich tun möchte?

Wählen Sie die Antwort, die auf Sie persönlich am ehesten zutrifft.

Nach Beantwortung der 5 Fragen erhalten Sie Ihre individuelle Auswertung.

Täglich
Mehr als einmal pro Woche
Einmal pro Woche
Er/sie kann alles tun, was er/sie möchte

Frage 4 von 5

Ist Ihr Kind/Angehöriger schon einmal aufgrund von Atemschwierigkeiten oder Husten in der Nacht aufgewacht?

Wählen Sie die Antwort, die auf Sie persönlich am ehesten zutrifft.

Nach Beantwortung der 5 Fragen erhalten Sie Ihre individuelle Auswertung.

Ja, mindestens einmal pro Monat
Ja, zweimal pro Woche oder häufiger
Ja, einmal pro Woche
Nein, noch nie

Frage 5 von 5

Muss Ihr Kind/Angehöriger einen „Rescue-“ oder Notfall-Inhalator verwenden?

Wählen Sie die Antwort, die auf Sie persönlich am ehesten zutrifft.

Nach Beantwortung der 5 Fragen erhalten Sie Ihre individuelle Auswertung.

Ja, täglich
Ja, mehr als zweimal pro Woche
Ja, höchstens zweimal pro Woche
Ja, einige Male pro Monat
Nein, nie

Ihr Ergebnis:

Glückwunsch, Sie scheinen auf Basis Ihrer Antworten gut mit Ihrem Asthma zurechtzukommen.

Es scheint Anhaltspunkte für Verbesserungsbedarf zu geben. Am besten besprechen Sie das Ergebnis mit Ihrem Arzt.

Drucken Sie sich hierfür den Selbsttest am besten aus [ Selbsttest zum Download ]

Danke, dass Sie den Selbsttest gemacht haben. Der Test ist anonym. Es werden keine persönlichen Daten erfasst oder gespeichert. Ihre Auswertung basiert auf den Leitlinien der Global Initiative for Asthma (GINA). Dieser Selbsttest dient zur Orientierung und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Es kann jedoch hilfreich sein, das Ergebnis auszudrucken und zu Ihrem nächsten Arzttermin mitzubringen. Besprechen Sie eine mögliche Verbesserung Ihrer Asthmakontrolle mit Ihrem Arzt.

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Disclaimer:

Wichtig: Dieser Selbsttest dient zur Orientierung und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Der Test ist anonym. Es werden keine persönlichen Daten erfasst oder gespeichert.

Zur Initiative

Die Initiative LuftStoß setzt sich aktiv für die Lebensqualität von Menschen mit Schwerem Asthma ein. Zu der leistungsstarken Allianz haben sich Partner aus Medizin und Industrie zusammengefunden, um auf Schweres Asthma aufmerksam zu machen. Sie möchten Patienten und Ärzte aktivieren, die Erkrankung zu hinterfragen, und möchten gezielt Lösungswege aufzeigen. 

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Zur Initiative

 

Gemeinsam für mehr Freiheit mit Schwerem Asthma: Unter diesem Motto wurde im Mai 2016 die Initiative LuftStoß gegründet. Ins Leben gerufen wurde sie durch die Firma Novartis mit Unterstützung des German Asthma Net e. V. (GAN) und des Unternehmens Thermo Fisher Scientific. Folgendes sind die gemeinsamen Ziele:

  1. Umfassend informieren: Die Initiative möchte auf die Formen des Schweren Asthmas aufmerksam machen und Patienten und die Öffentlichkeit über die Erkrankung informieren – auch in Abgrenzung zu milderen Formen des Asthma bronchiale. Nur wenige kennen das genaue Krankheitsbild des Schweren Asthmas und wissen um die Ursachen, die zusammen mit dem Schweregrad die Erkrankung abgrenzen.
  2. Diagnostik optimieren: Die Initiative möchte die Diagnosesituation für Patienten verbessern. Liegt Schweres Allergisches Asthma vor, ist eine optimale Therapie nur möglich, wenn die auslösenden Allergene eindeutig identifiziert werden. Kann eine Allergie ausgeschlossen werden, müssen andere Formen des Schweren Asthmas in Betracht gezogen werden. Daher sollte im Bereich der Diagnostik das Verständnis für die Zusammenhänge der Erkrankung mit den zugrunde liegenden Auslösern gefördert, sowie die bestehenden Herausforderungen erkannt und richtig angegangen werden. So lässt sich eine bessere Identifikation erreichen und Patienten finden schneller kompetente Ansprechpartner – zum Beispiel in Zentren für Schweres Asthma.
  3. Dialog intensivieren: Im Mittelpunkt steht der Mensch mit Schwerem Asthma. Die Initiative möchte den Betroffenen wichtige Impulse geben, sich selbst stärker mit der Erkrankung auseinanderzusetzen und sich mit anderen darüber auszutauschen. Zudem möchte die Initiative Ärzte in ihrer Funktion als wichtiger Wegweiser dazu motivieren, den Dialog mit ihren Patienten zu intensivieren. So ebnen sie ihren mündigen Patienten mit Schwerem Asthma den Weg in ein freieres Leben.

Partner & Experten

 

Zu den Partnern der Initiative LuftStoß gehören Novartis, das German Asthma Net e. V. (GAN) sowie das Unternehmen Thermo Fisher Scientific und ein wissenschaftlicher Expertenbeirat.

Novartis: Engagiert sich seit vielen Jahren weltweit mit wissenschaftlicher und medizinischer Expertise im Bereich Atemwegserkrankungen und Schweres Asthma. Das Ziel: Patienten und Ärzte mit therapeutischen Lösungen und Programmen zu unterstützen.

German Asthma Net e. V. (GAN): Das German Asthma Net e. V. (GAN) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich gezielt mit schwerem Asthma bronchiale beschäftigt und im Dezember 2009 in Berlin gegründet wurde.

 

Thermo Fisher Scientific, ImmunoDiagnostics: Industriepartner aus dem Bereich Allergiediagnostik: Als Immundiagnostik-Experte von Thermo Fisher Scientific entwickeln, produzieren und vermarkten sie Bluttestsysteme, um die klinische Diagnose von Allergie-, Asthma- und Autoimmunerkrankungen zu unterstützen. ImmunoDiagnostics (vormals Phadia) ist seit 40 Jahren das weltweit führende Unternehmen im Bereich Allergiediagnostik.

Unterstützung vom Fach: das Expertengremium

 

Der „Initiative LuftStoß“ steht ein wissenschaftlicher Beirat zur Seite. Er besteht aus drei erfahrenen Experten, die ebenfalls zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie beitragen wollen:

  • Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann, Pneumologe und Leiter der interdisziplinären pneumologisch-allergologischen Ambulanz an der Klinik für Dermatologie und Allergologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Prof. Dr. Eckard Hamelmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am evangelischen Krankenhaus Bielefeld
  • Dr. Hartmut Timmermann, Pneumologe und Leiter einer Schwerpunktpraxis für Allergologie, Lungen- und Bronchialheilkunde in Hamburg
  • Prof. Dr. med. habil. Marek Lommatzsch, Pneumologe und Oberarzt der Abteilung für Pneumologie der Universitätsmedizin Rostock
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Unterwegs

Die Initiative LuftStoß geht auf Tour: In drei Städten können Besucher live mehr über Schweres Asthma erfahren. Zusätzlich wird es einige Patiententage mit Experten geben. Alle Termine und Informationen finden Sie hier. 

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Die Initiative LuftStoß geht auf Tour: In drei Städten können Besucher live mehr über Schweres Asthma erfahren. Zusätzlich wird es einige Patiententage mit Experten geben. Alle Termine und Informationen zu den Events finden Sie hier. 

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Die Termine der Patiententage im Überblick 

Im Rahmen der Patiententage besucht die Initiative LuftStoß einige Zentren für Schweres Asthma – in verschiedenen Städten. Experten stellen die Einrichtungen vor und informieren über die Erkrankung sowie die bestehenden Therapieoptionen. Sie stehen anschließend für Fragen und Interviews zur Verfügung.

21 September 2017

Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Halle

Am 21. September 2017 findet der zweite Patiententag zum Thema "Schweres Asthma" in Halle statt.

17 August 2017

Universitätsklinik für Pneumologie in Magdeburg

Am 17. August 2017 findet ein Patiententag zum Thema "Asthma Bronchiale" in Magdeburg statt.

News

Informationen und Impressionen zur Roadshow und weiteren aktuellen Themen finden Sie in unserem News-Bereich.

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NEU

Die „Initiative LuftStoß“ zu Gast in Stuttgart

Am 08. September 2016 machte die „Initiative LuftStoß“ von 10 Uhr bis 18 Uhr halt auf dem Wilhelmsplatz in Stuttgart. - 10.10.2016

Die „Initiative LuftStoß“ macht halt in Frankfurt

Am 28. Juni 2016 war die „Initiative LuftStoß“ von 10 Uhr bis 18 Uhr auf der Konstablerwache in Frankfurt zu Gast. - 29.06.2016

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Am 16. Juni war die „Initiative LuftStoß“ von 10 Uhr bis 18 Uhr auf dem Alexanderplatz in Berlin zu Gast. - 17.06.2016

Erfolgreicher Start der „Initiative LuftStoß“

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Pünktlich zum Welt-Asthma-Tag am 3. Mai 2016 nimmt die „Initiative LuftStoß“ ihre Arbeit auf. Die Partner aus Medizin und Industrie setzen sich gemeinsam für mehr Freiheit im Leben mit Schwerem Asthma ein. Die Initiative präsentiert sich mit umfangreichen Informationsmaterialien, einer neuen Website, einem Selbsttest und deutschlandweiten Patiententagen – sowie auf einer Roadshow in Berlin, Frankfurt und Stuttgart.

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